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Eltern-Kind-Zentren
sind Treffpunkte für werdende Eltern, Kinder und ihre
erwachsenen BegleiterInnen, gegründet und getragen von Eltern
und Fachleuten; meist sind es gemeinnützige Vereine, manche
werden von Institutionen getragen. Anliegen der Eltern-Kind-Zentren
sind:
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Die Situation der Familien verbessern, der
Isolation von Kleinfamilien
entgegenwirken
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Plätze für Kommunikation und
Freiräume für Kinder schaffen
-
Eigeninitiativen junger Eltern
unterstützen
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Einen respektvollen Umgang mit den Kindern
fördern
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Die Situation von Schwangeren und Kindern in
Krankenhäusern und Entbindungsstationen
verbessern
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Interessen von Frauen wahrnehmen
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Berufstätigen Müttern
beistehen
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Familien in Not unbürokratisch
helfen
Babysitter Unter diesem Symbol finden Sie
Babysitterbörsen, Jugendliche ab 15, StudentInnen und
Oma/Opa-Dienste, die Erfahrung in der Betreuung von Babys und
Kleinkindern haben.
Babyschwimmen Kurse
für Mütter mit Kindern (ab 5 Monaten) werden immer
öfter in öffentlichen Hallenbädern, Thermen- und
Erlebnisbädern oder EKI-Zentren angeboten. Ziel des
Babyschwimmens ist es, die Kinder an das Wasser zu gewöhnen,
erste Tauchversuche zu probieren und Spiel und Spaß im Wasser
zu erleben.
Speziell für das Baby
Informations-Abende oder -Vormittage für werdende Mütter
und Väter zu den Themen Stillen, Baden, Wickeln, Tragen,
Babymassage uvm. sowie Fachvorträge zu den Themen
Ernährung, Entwicklung, Sprache, Sozialisation;
Tagesmüttereinrichtungen,
Kinderkrankenschwestern.
Kurse für Eltern & Babys
Es gibt zahllose interessante und wichtige Kurse und Informations-
Abende für Eltern und Babys. Die Themenkreise umfassen
Rechtliches und Soziales, Geburtsvorbereitung für Frauen und
Paare, Wochenenden für Paare mit Babys, Erste Hilfe und
Unfallverhütung bei Kleinkindern, Ernährungsberatung,
psychologische Einzel- und Paarberatung
uvm.
Hebammen Die freipraktizierende Hebamme ist nicht
nur für die Betreuung einer Hausgeburt zuständig. Jede
Frau kann sich an eine freipraktizierende Hebamme wenden, um von
dieser bei Schwangerschaftsbeschwerden und nach einer ambulanten
Spitalsgeburt zu Hause betreut zu werden. Wenn Sie keine Hebamme
kennen, können Sie sich an die Berufsvertretung der Hebammen
im jeweiligen Bundesland wenden
Stillberatung
- LLL (La Leche
Liga)-Beraterinnen: Internationale Selbsthilfeorganisation
von stillenden Müttern.
- IBCLC
(International Board Certified Lactation Consultants):
Geprüfte Still- und Laktationsberaterinnen.
IBCLC-Stillberaterinnen sind vom International Board of Lactation
Consultant Examiners geprüft und besitzen ein umfangreiches
theoretisches Wissen in allen Aspekten der Laktation und des
Stillens. Der neue Berufszweig, dessen Bedeutung zunehmend
Anerkennung findet, ist als Berufsverband VSLÖ der Still- und
LaktationsberaterInnen Österreichs
organisiert.
Die LLL und IBCLC-Beraterinnen
möchten:
- Fachlich kompetente, einfühlsame Beratung
anbieten, die den
Bedürfnissen von Mutter und Kind gerecht wird.
- In Ergänzung zu bestehenden Einrichtungen
und Dienstleistungen
eine Anlaufstelle für die in Zusammenhang mit dem
Stillen und der Laktation sich ergebenden Probleme und Fragen
sein.
- Teilnehmen an den Bemühungen, das Stillen
in unserer Gesellschaft zu fördern und zu
unterstützen.
Beraterinnen arbeiten im Spital,
in der Mutterberatung, bei den Müttern zu Hause – falls
ein Hausbesuch erwünscht ist, auf dem Gebiet der Weiterbildung
und am Aufbau einer umfassenden Dokumentation auf dem Gebiet der
Laktation und des Stillens.
Körper & Geist Hier geht es um
Körper und Gefühle. Unter diesem Symbol finden Sie Kurse
und Gruppen, die Ihnen helfen, den eigenen Atemrhythmus zu finden,
loszulassen und sich zu entspannen. Außerdem Unterricht
für klassisches Yoga, angepasst an die Bedürfnisse von
Mutter und Kind. Aber auch Angebote über Autogenes Training,
Shiatsu für Schwangere und Mütter, oder Akupunktur und
Homöopathie zur Geburtserleichterung.
Ämter & Behörden Wenn ein
Kind auf die Welt kommt, bedeutet das nicht nur Glück und
Freude, sondern auch lästige Ämter- und
Behördenwege.Geburtsurkunde,
Staatbürgerschaftsnachweis,etc. sind anzufordern. Die
Ämter für Jugend und Familie sind zuständig für
Kinder von 0—18 Jahren. Dort erhalten Sie Auskunft z.B.
über Kindergarten- und Hortplätze sowie Antworten auf
alle Fragen zu Alimentationszahlungen oder Fragen, die Pflegeeltern
betreffen. Zuschüsse, Förderungen und Beihilfen
können am Bezirksamt für Jugend und Familie beantragt
werden.
Spielgruppen Nicht nur die Kinder können bei
den sogenannten „Babytreffs“ spielen, erzählen,
basteln, singen und lachen. Auch die Mütter profitieren vom
Erfahrungsaustausch mit anderen Familien, die sich in gleichen oder
ähnlichen Lebenssituationen befinden.
Vätergruppen
„Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen
sehr.“ Wie kann sich der Vater auf die Geburt vorbereiten?
Was ändert sich für den Mann in der Partnerschaft, wenn
ein Kind kommt? In den Vätergruppen werden Antworten auf diese
Fragen gesucht, aber es finden auch Gespräche und
Erfahrungsaustausch von werdenden Vätern und Vätern
über Themen wie z.B. das veränderte
Rollenverständnis als Partner und Vater in der heutigen
Gesellschaft etc. statt.
Bewegung & Freizeit
Fitnessprogramme für Schwangere, Schwangerengymnastik,
Rückbildungs- und Beckenbodengymnastik, mit dem Ball durch
Schwangerschaft und Geburt, Tanz- und Gymnastikkurse für
Mütter und für den Freizeitbereich, erlebnisreiches
Kindertheater.
Geburtsvorbereitung ist eine umfassende
Begleitung beim Prozess des Elternwerdens. Sie bezieht sich auf die
Zeit der Schwangerschaft, der Geburt, des Lebens mit Neugeborenen
und Kindern. Dabei umfasst sie die körperlichen, seelischen
und geistigen Vorgänge und Veränderungen von werdenden
Eltern und Kindern und bietet Unterstützung im Prozess der
Neuorientierung.
Rückbildungsgymnastik
Schon im Wochenbett werden von den Hebammen sanfte Übungen
empfohlen, die Ihrem Körper helfen, sich von der
Schwangerschaft und von der Geburt zu regenerieren. Dabei werden
alle Muskelpartien, die während der Schwangerschaft und bei
der Geburt besonders beansprucht wurden, gleichermaßen
aktiviert und beeinflusst und somit die Rückbildung sinnvoll
unterstützt.
Neonatologie
Von der Erstversorgung und Betreuung von Frühgeburten bis zur
Versorgung von Babys/Kindern mit schweren Krankheiten. Eine
Intensivstation für Kinder, die von speziell ausgebildetem
Fachpersonal rund um die Uhr betreut werden. Ob das Krankenhaus, wo
Sie Ihr Baby gebären möchten, eine Neonatologiestation
hat oder nicht, sollte ein bedeutender Faktor bei der Wahl des
Geburtsortes sein.
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