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Yoga während der Schwangerschaft?

Ziel der Yogapraxis ist es, der schwangeren Frau bewusst Zeit für sich und ihr Baby anzubieten, sich ganz auf ihren besonderen Umstand einzulassen und diesen auch zu genießen.

Der achtsame Umgang mit Atmung und Bewegung kann in der Schwangerschaft die Wahrnehmung der körperlichen und mentalen Veränderungen verbessern und dadurch die Vorbereitung auf die Geburt unterstützen. Die erworbene Kraft, Selbstsicherheit und Entspannungsfähigkeit helfen, sich dem Geburtsprozess frei überlassen zu können und dem Kind damit einen harmonischen und willkommenen Empfang zu bereiten.

Welche Übungen sind für Schwangere besonders zu empfehlen?Yogaübung

In der Schwangerschaft kommt natürlich dem Atemfluss in den Stellungen, die vor allem die Becken- und Hüftregion öffnen und dehnen, große Bedeutung zu. Bei den kraftvollen Haltungen werden besonders die Bauch- und Rückenmuskeln gestärkt, die für die Aufrichtung der Wirbelsäule verantwortlich sind. Die spezifischen Asanas sollten idealerweise in der Gruppe angeleitet werden und von einer erfahrenen Yogalehrerin individuell auf die Schwangerschaftsphase abgestimmt werden.

Ab wann darf die Frau nach der Geburt wieder Yoga ausführen?

Die ersten drei Monate nach der Geburt sind noch für sanfte Übungen reserviert, die vor allem die Muskulatur um den Beckenboden und entlang der Wirbelsäule wieder kräftigen sollen. Ab der 12. Woche können auch wieder fordernde Bewegungsübungen im Kurs praktiziert werden, wobei der Übungsablauf ganz auf die Bedürfnisse der jungen Mütter, die viel tragen, stillen und noch ein verändertes Körpergefühl haben, abgestimmt ist. Die Kräftigungs- und Dehnungsübungen können in Kombination mit einer entspannten Atmung, in der Praxis zu einer Energiequelle im veränderten Alltag mit Kind werden.

 
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