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Zu empfehlen ist eine vollwertige, fett-, zucker- und
salzarme Ernährung.
Sie gibt dem Kind alle Nährstoffe, die es benötigt und
verhindert, dass es sich frühzeitig an isolierte Zucker und
andere Süchtigmacher gewöhnt. Bis zum Alter von fünf
Jahren können sich Kinder gut an gesundes Essen gewöhnen.
Beachten Sie folgendes:
Kohlenhydrate
geben Kraft und Energie zum Wachsen. Lebensmittel mit
nicht-isolierten Kohlenhydraten wie Gemüse, Vollkorn-Brot und
Getreide liefern die wertvollsten Nährstoffe. Isolierte Zucker
hingegen sind leer und gefährlich für Organe wie z.B. die
Bauchspeicheldrüse und die Zähne. Zudem führen sie
zu einem erhöhten Verbrauch von B-Vitaminen. Bis zum8./9.
Monat können Babys nur einfache, schnell verfügbare
Zucker verdauen, wie sie in Früchten, Honig und Milch
enthalten sind.
Fett
hat den höchsten Energiegehalt und Kinder benötigen sehr
viel Energie. Fette mit mehrfach ungesättigten
Fettsäuren, die der Körper benötigt und nicht selbst
herstellen kann, sind für die Gesundheit Ihres Kindes sehr
wichtig. Hochwertige Öle sind bspw. Pflanzenöle wie
Distelöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl.
Eiweiß
ist wichtig für den Zellaufbau während des Wachstums. Mit
der Milch erhalten Babys reichlich davon. Wer sein Kind vegetarisch
ernähren will, muss die Mahlzeiten sehr bewusst
zusammenstellen. Einfacher ist es, tierische und pflanzliche
Eiweiße zu kombinieren.
Eiweißmangel kann bei Kindern zu schweren körperlichen
und geistigen Entwicklungsstörungen führen.
Eisen
ist essentiell für den Sauerstofftransport im Blut.
Eisenmangel führt zu Anämie. Muttermilch ist die optimale
Quelle. Weitere wichtige Eisenlieferanten: Fleisch, Eigelb,
Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte und dunkelgrüne
Gemüse wie Spinat. Achtung: Das Kalzium in der Milch hemmt die
Eisenaufnahme, Vitamin C fördert sie. Zum Essen deshalb keine
Milch, sondern Früchte reichen.
Kalzium
baut gesunde Knochen und Zähne auf. Enthalten ist es vor allem
in Milch und Milchprodukten, Tofu, Mohn, Sesam, Mandeln und einigen
Gemüsesorten.
Vitamine
sind bei einer vollwertigen und ausgewogenen Ernährung
reichlich vorhanden. Geben Sie oft Rohkost und achten Sie auf
Vitamin schonendes Garen.
Quelle: www.naturkost.de
Aller
Anfang ist schwer
Die ersten Löffelversuche sind nicht unbedingt gleich
erfolgreich. Anfängliche Schwierigkeiten, die das Baby mit dem
Schlucken des Breis hat, sind völlig normal. Wenn Sie Ihrem
Kind zuerst die Hälfte der gewohnten Milchmenge geben, ist es
nicht mehr ganz so hungrig und unruhig. Ungewohntes wird so
leichter akzeptiert. Beginnen Sie anfangs mit ein bis zwei TL Brei
und steigern Sie die Menge langsam.
Die ersten Gerichte sollten mild im Geschmack, ganz glatt
püriert sein und eher dünne Konsistenz haben. Gut
geeignet für die ersten Essversuche sind Zucchini,
Kürbis, Karotte, Pastinake und Kartoffel. Ein bis zwei Wochen
lang sollten Sie immer nur eine neue Zutat nehmen, danach
können Sie Mischungen unterschiedlicher akzeptierter
Gemüse ausprobieren. Jeden Tag Kleinstportionen zu kochen ist
mühsam und organisatorisch kaum durchzuführen. Bereiten
Sie deshalb gleich größere Mengen vor, portionieren diese
in Kunststoffbehältern und frieren sie ein. Im Wasserbad ist
das Essen schnell erwärmt.
Den Durst löschen
Je mehr die Milchmahlzeiten durch feste Nahrung ersetzt werden,
umso eher sollten Sie Ihrem Kind zusätzliche Flüssigkeit
anbieten. Die besten Durstlöscher sind Leitungswasser oder ein
stilles Mineralwasser speziell für Babys.
Allergien
Milch und Milchprodukte, Hühnereiweiß, Fisch, Nüsse,
Soja, Honig, Schokolade, Zitrusfrüchte, aber auch Weizen und
Tomaten lösen häufig allergische Reaktionen aus und
sollten im 1. Jahr möglichst gemieden werden.
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