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Hat Körperkontakt für
Babys eine besondere Bedeutung? Der Mensch erlebt
nie wieder in seinem Leben eine derart radikale Veränderung
seiner Umwelt wie mit der Geburt. Das Einzige, was für den
Säugling unverändert bleibt, ist die körperliche
Nähe seiner Mutter, denn auch die Mutter hört sich jetzt
anders an, und sehen will sowieso erst gelernt sein. Vereinfacht
gesagt: in der Unzahl der neuen Eindrücke ist der Herzschlag
der Mutter das einzig Vertraute.
Wie wirkt sich viel oder wenig Körperkontakt auf
seine Entwicklung aus?
In einem Lebensabschnitt, in dem noch alles fremd und neu ist,
lernt das Kind, wie es mit Unbekanntem umzugehen hat. Es lernt zu
lernen. Im Vorteil sind dabei Kinder, die sich in dieser sensiblen
Phase auf etwas Vertautes stützen können und so aus einem
Gefühl der Sicherheit heraus die Umwelt als interessant
und nicht als bedrohlich erfahren.
Getragene Kinder sind also
intelligenter?
Wenn man Intelligenz als die Fähigkeit auffasst, Neues
unerschrocken anzugehen und Unbekanntes zwanglos zu interpretieren,
dann haben Kinder, die das schon immer so gehandhabt haben, mit
Sicherheit gute Vorraussetzungen.
Erfährt das Baby beim Tragen im Didymos-Tuch eine
besondere Art von Körperkontakt? Hier erlebt
das Baby die Umwelt aus der Perspektive eines Erwachsenen. Es ist
mitten im Geschehen und erfährt aus nächster Nähe,
wie seine Mutter mit anderen Menschen umgeht oder auf Ereignisse
reagiert. Dabei zeigt ihm der konstante Herzschlag, dass kein Grund
zur Aufregung besteht. Genauso wichtig ist aber, dass sich das Baby
sofort „ausklinken“ kann, wenn ihm das alles zu viel
wird. Es lässt dann einfach das Köpfchen auf Mutters
Brust sinken, sie zieht das Tuch etwas zu, und schon ist das
brandende Leben nur noch ein gedämpftes
Hintergrundgeräusch.
Besteht bei soviel Fürsorge nicht die Gefahr, das
Baby zu verwöhnen? Bis zu einem Alter von
eineinhalb Jahren lebt ein Kind ausschließlich in der
Gegenwart. Zusammenhänge, die über den Zeitraum eines
Augenblicks hinausgehen, kann es einfach nicht herstellen. In
diesem Alter ist es prinzipiell nicht möglich, ein Kind zu
verwöhnen. Der Gedanke: "Wenn ich dieses tue, erreiche ich
jenes" ist im Kopf eines Säuglings noch nicht angelegt. Ein
Baby schreit, wenn es ein Bedürfnis hat, aber nie, weil es
etwas plant.
Wird auch die körperliche Entwicklung
beeinflusst?
Ein Kind im Tragetuch ist nicht passiv. Es erfährt die ganze
Zeit Lageveränderungen und Bewegungsreize, auf die es aktiv
reagiert. Das schult den Gleichgewichtssinn und kräftigt die
Muskulatur. Gut untersucht ist auch der positive Einfluss des
Tragens auf die Entwicklung der kindlichen Hüfte. Die
Beinhaltung, die ein Säugling im DIDYMOS einnimmt, entspricht
genau der, die aus orthopädischer Sicht in diesem Alter
empfohlen wird. Ähnliches gilt auch für die
Wirbelsäule. Bei genauerer Betrachtung scheint die ganze
Anatomie eines Säuglings darauf ausgelegt zu sein, am
Körper eines Erwachsenen getragen zu werden. Da drängt
sich der Vergleich mit unseren nächsten Verwandten aus dem
Tierreich förmlich auf.
Übrigens:
DIDYMOS-Babytragetücher werden in einer traditionsreichen
Weberei im oberösterreichischen Mühlviertel in
kbA-Qualität nach den derzeit höchsten ökologischen
Standards gefertigt. Seit 1998 erhielten sie fünfmal in Folge
von Öko-Test die Bestnote „Sehr gut“. Viele
unserer Modelle sind in der aufwändigen, besonders weichen und
anschmiegsamen Jacquard-Bindung gewebt — das Beste für
Ihr Baby.
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Website www.didymos.at

Erika Hoffmann
Firma Didymos
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